Brandenburgisches Textilmuseum Forst
Einst wurde Forst das Manchester Deutschlands genannt. Das privilegierte Tuchmacherhandwerk und die Stadt Forst können auf eine lange gemeinsame und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Bereits um 1700 zählte die Innung 50 Meister des Tuchmacherhandwerks in Forst. Mit der Herstellung des schweren, aber preiswerten Wollstoffs Buckskin sowie der Einführung der Dampfmaschine um 1840 erlangte die Stadt weit über die Lausitz hinaus große Bedeutung in der Textilindustrie. Heute können Museumsbesucher die Fertigung von Tuch in der Tuchmacherschauwerkstatt des Textilmuseums Forst auf historischen, aber funktionstüchtigen Maschinen nach traditioneller und industrieller Art miterleben und sogar selbst ausprobieren. Die Dauerausstellung des Museums in der alten Tuchfabrik von 1897 präsentiert vor allem die Geschichte des Tuchmacherhandwerks, und damit eng verknüpft (demnächst) die Stadtgeschichte Forsts. Das Museum bietet zudem ein umfangreiches museumspädagogisches Programm zum Prozess der Textilherstellung an.
Adresse
Brandenburgisches Textilmuseum
Sorauer Straße 37
03149 Forst
Fon: (035 62) 97 35 6
Fax: (035 62) 97 35 79
info(at)textilmuseum-forst.de
www.textilmuseum-forst.de
Öffnungszeiten
Dienstag bis Donnerstag: 10-17 Uhr
Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr
Gruppenbesuche sind nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.
Eintrittspreise
Erwachsene 2,00 € / ermäßigt 1,50 €
Gruppen ab 10 Personen 1,50 €
Schülergruppen ab 10 Schülern 0,50 €
Gruppenführung 6,00€
ab 20 Personen 12,00 €
Kinder unter 6 Jahren in Begleitung Erwachsener haben freien Eintritt.